Wissenschaftspreise

undefinedDeutscher Krebspreis
undefinedJohn Mendelsohn - DKG Studienpreis  
undefinedPrix Pierre Deniox

Deutscher Krebspreis

Traditionell wird auf dem Deutschen Krebskongress der Deutsche Krebspreis verliehen. Der Preis wird jährlich zu gleichen Teilen für hervorragende Arbeiten im deutschsprachigen Raum vergeben, die aus den Bereichen experimentelle Krebsforschung (experimenteller Teil), Tumordiagnostik und Tumorbehandlung (klinischer Teil) und der Übertragung von der experimentellen in die klinische Forschung (translationaler Teil) stammen. Der Deutsche Krebspreis wird ausschließlich auf der Basis begründeter Vorschläge verliehen. Eigenbewerbungen können nicht berücksichtigt werden. Vorschlagsrecht haben alle Mitglieder der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. Die Kandidaten müssen auf einem offiziellen Formblatt nominiert werden. Es wird besonderer Wert auf eine informative, den Rahmen des Formblattes nicht überschreitende Begründung der Nominierung gelegt. Der Nominierung sollen wissenschaftliche Beiträge oder Sonderdrucke von fünf aktuellen Arbeiten des Kandidaten beiliegen. Nominierungen sind bis zum 31. Dezember 2009 möglich. Das Formblatt ist in der Geschäftsstelle der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. erhältlich. Der Preis wird von der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. getragen und durch Spenden von Stiftern unterstützt.

Stifter sind die Firmen:

Pfizer GmbH, Berlin
AMGEN GmbH, München
Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Berlin

Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des 29. Deutschen Krebskongresses 2010.

John Mendelsohn - DKG Studienpreis (ehem. Arthur Walpole Preis)

Alle zwei Jahre wird die beste klinische Studie von der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. mit dem DKG Studienpreis ausgezeichnet. Seit 2010 ist dieser Studienpreis dem Wissenschaftler John Mendelsohn gewidmet und wird von Merck Serono gestiftet. John Mendelsohn ist Präsident und Professor der Universität Texas und des MD Anderson Cancer Centers. Seine Forschungsergebnisse waren zentral für die Identifizierung des EGF-Rezeptors als Wirkmechanismus in der Behandlung von Krebs. Damit hat Prof. Mendelsohn neben grundlegenden Erkenntnissen in der Behandlung von Tumoren mit EGFR mAb und Tyrosinkinaseninhibitoren die Grundlage für die erfolgreiche klinische Entwicklung von Erbitux® gelegt.
Der Preis wird während des 29. Deutschen Krebskongresses verliehen. Für die Auszeichnung kommen grundsätzlich klinische Studien aller Phasen in Betracht. Der klinischen Studie muss ein qualitativ hochwertiges Studienprotokoll zugrunde liegen, mit einem innovativen Konzept und richtungsweisender Fragestellung sowie einem guten Studiendesign. Besonderer Wert wird auf die Qualität der Studiendurchführung und die Berücksichtigung der Good Clinical Practise Kriterien gelegt. Die Ergebnisse der Studie müssen in einer Publikation beschrieben sein, die internationalen Kriterien entspricht und in einer hochrangigen Zeitschrift mit „peer review“ innerhalb der vergangenen zwei Jahre veröffentlicht worden sein. Bewerben können sich alle Studienleiter, die eine richtungsweisende klinische Studie erfolgreich abgeschlossen und publiziert haben.  

Ihr Ansprechpartner:

Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Herr Dr. Johannes Bruns, Generalsekretär
Straße des 17. Juni 106 – 108, D-10623 Berlin
undefinedbruns@krebsgesellschaft.de
+49 30 3229329-0

Prix Pierre Deniox

Pierre Fabre Onkologie schreibt zum Deutschen Krebskongress 2010 gemeinsam mit der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. erneut den „Prix Pierre Denoix“ aus, einen Preis, der die Verdienste von Personen oder Gruppen würdigen und bekannt machen soll, die sich in besonderer Weise für die Lebensqualität von Krebspatienten engagieren. Der mit 5.000,– Euro dotierte Preis wird im Rahmen des 4. Krebsaktionstages 2010 in Berlin überreicht werden.